das magazin „männer“ hat mit der pädagogin katharina saalfrank über die ehe für alle gesprochen. die durch den sender rtl bekannt gewordene „super-nanny“ gibt dazu ein kurzes statement bei facebook ab, das einen einwurf wert ist.

„das alles ist unabhängig davon, welche sexuelle orientierung sie haben.“ ist das so? das eine ist es, eine professionelle haltung zu entwickeln, die menschen gleich behandelt, unabhängig von geschlecht, alter, herkunft, religion, weltanschauung, sexueller oder geschlechtlicher identität oder einer behinderung. das andere ist, dass die psychosoziale beratung mit lgbti* zeigt, dass es spezifische, diskriminierende bedingungen in den herkunftsfamilien ebenso wie im sozialen umfeld gibt, die einen spezifischen minderheitenstress und internalisierte homonegativität bewirken, so dass menschen ihre beziehungen eben abhängig von negativen und gewalterfahrungen aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen identität als nicht hilfreich oder nicht passend erleben. das ist eine beziehungsdynamik, die ich gerne professionell von der dynamik heterosexueller paare unterscheiden möchte. für mich gibt es gute, fachliche gründe dafür.